Kontrastlose MRT hat möglicherweise vorteilhafte Eigenschaften als Screening-Test für Prostatakrebs
Februar 2021

Die erste Studie, welche kontrastlose MRT, Ultraschall und PSA als Screening-Test für Prostatakrebs verglichen hat, wurde kürzlich in JAMA Oncology veröffentlicht.

Die Ergebnisse der Gruppe von Prof. H. Ahmed, Imperial College London, UK, sind vielversprechend und zeigen, dass die bi-parametrischer MRT nicht nur die Scanzeiten verkürzt und die Gadoliniumbelastung eliminiert, sondern dass auch mehr klinisch signifikante Prostatakarzinome findet.

Diese Studie deutet darauf hin, dass beim Screening der Bevölkerung auf Prostatakrebs die MRT unter Verwendung eines Scores von 4 oder 5 zur Definition eines positiven Testergebnisses im Vergleich zum PSA-Test allein bei einem Wert von 3 ng/ml oder höher dazu führen könnte, dass mehr Männer mit klinisch signifikantem Krebs diagnostiziert werden, ohne dass die Anzahl der Männer, denen zu einer Biopsie geraten wird oder die mit klinisch unbedeutendem Krebs überdiagnostiziert werden, steigt.

Darüber hinaus deuten die Ergebnisse darauf hin, dass die Ultraschalluntersuchung im Vergleich zum PSA-Test allein wahrscheinlich keine besseren Leistungsmerkmale aufweist.

In einem begleitenden Editorial bemerken Experten des Massachusetts General Hospital, Boston, USA, dass diese Ergebnisse die Grundlage für weitere Untersuchungen bilden, wie die Bildgebung für bevölkerungsbasierte Prostatakrebs-Screenings eingesetzt werden kann. Es deutet jedoch darauf hin, dass MRT dabei eine wichtige Rolle spielen wird.

Mehr dazu in JAMA Oncology:
https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/fullarticle/2776224
https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/article-abstract/2776220

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